Allgemein, Genuss, Olivenöl

Neuer Verschluss fürs neue Jahr – besser dosierbar und nichts tropft mehr!

Wer immer zu Weihnachten unser frisches Olivenöl der Ernte Oktober 2018 geschenkt bekommt und es vielleicht zur Veredelung der verschiedenen Festtagsmenüs öffnet, dem geben wir hier eine kleine Hilfestellung. Denn zwei Kundinnen sind an dem neuen Verschluss etwas verzweifelt.

Den schwarzen Kappen-Verschluss oben abdrehen. Zum Vorschein kommt der über den Flaschenhals hinausragende neue durchsichtige Ausgießer. Den bitte nicht abmontieren oder rausrupfen. Geht sowieso schwer! Es handelt sich um den sogenannten „tappo antirabbocco„. Mit diesem Ausgießer kann man viel besser dosieren, weil weniger auf einen Schwung herauskommt.

Die Flasche zum Ausgießen etwas schräg halten oder auch kopfüber. Keine Bange, es fließt kontrolliert. Und es tropft kein Olivenöl daneben, d. h. der Flaschenhals wird nicht ölig wie bei den vorherigen Flaschen. Die neue Plastik-Kappe verschließt die Flasche auch wieder perfekt, ohne dass man sich an dem Metallring von einst schneidet.

In der Gastronomie wird dieser Verschluss nur noch verwendet, weil er das Nachfüllen verhindert. Es soll ja doch hin und wieder vorgekommen sein, dass altes Olivenöl in eine Originalflasche umgefüllt wurde…. Übersetzt heißt das Ganze nämlich: rabboccare = auffüllen, dazu „anti“, heißt: gegen das Auffüllen!

Unsere neue Dreiviertel-Liter-Flasche hat diesen Verschluss und ab Mitte Januar auch unsere derzeit ausverkaufte Halbliter-Flasche. Die Ein-Liter-Flasche – nur noch wenige sind übrig von unserer November-Lieferung – hat auch einen „Antirabbocco“. Aber die Flasche ist uns nicht elegant genug und zu schwer. Somit wird sie aus unserem Sortiment und unserem Online-Shop verschwinden und dort unserer 250ml-Peperoncino-Öl-Flasche Platz machen. Die neue Lieferung holen wir Anfang des Jahres aus Italien, denn das scharfe Öl hat viele Fans. Michael würzt beim Braten und Kochen nur noch damit. Denn ein bisschen Schärfe verträgt eigentlich jedes Gericht.

Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, weiß auch schon, was es bei uns Silvester in den Marken zu essen geben wird: Linsensuppe (Symbol für Geld) mit Cotechino (kräftige Wurst aus Schweinefleisch, Symbol für Glück = Schwein haben) – und dazu wird rote Unterwäsche getragen (Symbol für Liebe). Rote Unterwäsche kann man natürlich auch schon zu Weihnachten anziehen – schließlich handelt es sich um das Fest der Liebe!

In diesem Sinne wünschen wir jetzt schon allen Lesern 2019 zwar vor allem Gesundheit, aber dazu auch gern Geld, Glück und ganz viel Liebe!

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Wir wünschen ein gesund-genussreiches Jahr 2016 – mit vielen Glücksmomenten!

Wir haben das neue Jahr 2016 ganz italienisch begonnen: Mit einer mitternächtlichen Linsensuppe, fein abgeschmeckt mit Aceto Balsamico unserer Freunde Bianca und Uli, einem Cotechino, Schweinsfuß (auch Zampone), als Einlage, gekauft im neuen Eataly in der Münchner Schrannenhalle, und natürlich mit roter Unterwäsche. Was das soll? Das bringt im neuen Jahr Geld (Linsen als Symbol), Glück (buchstäblich „Schwein gehabt“) und Liebe (Farbe Rot). Diesen italienischen Brauch praktizieren wir schon seit Anfang des 21. Jahrhunderts, lange bevor wir unser Haus in den Marken gekauft haben. Erfolgreich, muss man sagen, sonst hätten wir uns unsere Casa nicht leisten können, hätten beim Bau und auch sonst (Schutzengel bei Michaels Treppensturz 2015!) nicht so viel Glück gehabt und wären nach 17 Jahren Ehe nicht mehr so verliebt wie wir es sind. Angesichts der Trennungen zweier enger Freundespaare im letzten Jahr sind wir dafür dankbarer denn je!

Eataly, das kulinarische Schaufenster Italiens in München, begrüßt die Besucher mit einem Olivenbaum.
Eataly, das kulinarische Schaufenster Italiens in München, begrüßt die Besucher mit einem Olivenbaum.

Auch unser Olivenöl-Hobby beschert uns viele Glücksmomente – und unseren Kunden hoffentlich auch! Genau zu Weihnachten erschien in der Süddeutschen Zeitung auf der Titelseite ein Artikel, der unser Motto „Olivenöl ist Vertrauenssache“ unter dem Titel „Ein Tropfen Wonne“ voll bestätigt. Unser Olivenöl war nämlich im April letzten Jahres ausverkauft, weil die Olivenernte 2014 so exorbitant schlecht war. Wundersamerweise fand sich aber weiterhin viel Olivenöl extra vergine aus Italien in den Regalen der Supermärkte. Der Betrug mit Olivenöl erreichte angesichts der natürlichen Knappheit neue Dimensionen. Zitat aus dem Artikel von Oliver Meiler: „Gegen ein halbes Dutzend der Marken, die man auch von den Supermarktregalen in nördlicheren Gegenden Europas kennt, wird ermittelt. Wegen Handelsbetrugs. In Apulien, einer der wichtigsten Anbauregionen, beschlagnahmte die Forstpolizei unlängst 7000 Tonnen betrügerisch etikettiertes Öl. Das geht mittlerweile ganz einfach: Dank einer neuen Testmethode, bei der die Struktur des Öls analysiert wird, lässt sich dessen Herkunft schnell bestimmen. Und zwar im Detail, ähnlich wie bei einem Gentest oder beim Röntgen.“

Unser Olio Piceno muss man nicht röntgen: Wir sind mit Argusaugen dabei, wenn die Oliven geerntet und in der Ölpresse verarbeitet werden. Wir pflegen unsere Bäume mit Liebe und kümmern uns jetzt schon um die nächste Generation – der Bäume und der Olivenbauern! Dem 19-jährigen Sohn unseres Nachbarbauern Giacomo, Valerio, haben wir zu Weihnachten einen Olivenbaumschnitt-Kurs bei unserem Baumschnittmeister Tiziano Aleandri geschenkt, der im Februar 2016 stattfinden wird. Papa Giacomo macht auch gleich mit, denn der althergebrachte Schnitt, den er noch von seinem Papa Pietro gelernt hat, entspricht nicht mehr den neuesten Erkenntnissen.

Inspektionsgang durch unseren Olivenhain: auch am 3. Januar 2016 ein grünes Vergnügen!
Inspektionsgang durch unseren Olivenhain: auch am 3. Januar 2016 ein grünes Vergnügen!

Übrigens haben wir vor den Geld-Glück-Liebesbring-Linsen mit Freunden ein Fondue-Essen gemacht: Erstmals haben wir das Bio-Fleisch in Olivenöl gebraten. Klar, wir haben dieses Jahr auch viel davon – also keine Nachschub-Probleme! Aber es hat wirklich allen ganz außergewöhnlich gut geschmeckt – generationenübergreifend von 10 bis 83 Jahren. Und bei der Mutter unserer Freundin konnten wir dann gleich auch das sich wohl ewig haltende Vorurteil ausräumen, dass man mit Olivenöl nicht braten soll/kann. Damit haben wir auf jeden Fall ein gutes Werk getan, denn was gibt es Schöneres, als vorurteilsfrei ein neues Jahr zu beginnen!? Dazu passt auch der Kommentar einer ganz jungen Berliner Mitarbeiterin meines lieben Mannes, die ihm nach der ersten Kostprobe unseres Weihnachtsgeschenk-Olivenöls geschrieben hat: Wow, das schmeckt ja so was von toll. Ganz anders, als das Öl, das ich immer im Supermarkt gekauft habe. Sooo viel besser!

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Last minute-Geschenkideen – scharfes Olivenöl und mehr

Unser Nikolausbesuch hat uns aufatmen lassen: Wir haben 50 Liter Olivenöl-Nachschub aus den Marken bekommen. Danke, lieber Marcus, dass Du bei Tiziano vorbeigefahren bist! Und danke, lieber Nachbar Giacomo, dass Du das scharfe Peperoncino-Öl von Bruno besorgt und Marcus mitgegeben hast. Gerade jetzt in der kühleren Jahreszeit erfreut sich unser scharfes Olivenöl großer Beliebtheit. Im Januar bekommen wir übrigens auch Limonolio, Olivenöl mit Limonen, aus unserer Nachbarregion, den Abruzzen. Diese Öle werden in der allerletzten Pressung hergestellt – und nicht (wie sonst meist üblich) nachträglich aromatisiert. Das heißt, dass entweder die kleinen scharfen Paprikaschoten oder Zitronenschalen mit in die Olivenpresse wandern, so dass sich die Aromen gleich im Herstellungsprozess miteinander verbinden können.

Apropos Verbindung: Die erste Aktion mit unserer frischen Olivenöl-Lieferung der Ernte 2014 bestand darin, 40 kleine 100 ml-Flaschen damit abzufüllen, sie zu verkorken, oben transportsicher zu verschweißen, zu etikettieren, in einen Geschenkkarton mit dämpfendem Füllmaterial zu stecken und gemeinsam mit einer ebenso konfektionierten 50 ml-Flasche Aceto Balsamico Tradizionale in Geschenkfolie mit Schleife zu verpacken. Uff, wir kamen uns vor wie der Weihnachtsmann – nur ohne die Schar der helfenden Engel. Danke, lieber Wulf, dass Du Deine besten Kunden dieses Jahr mit diesem Genuss-Duett zu Weihnachten verwöhnen möchtest!

Sondergröße als Geschenk: 100 ml-Flaschen
Sondergröße als Geschenk: 100 ml-Flaschen

Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten, und wer noch keine Geschenke hat, kann sich gern vertrauensvoll an uns wenden. Bis zum 20. Dezember sind wir noch im Lande, dann fahren wir nach Berlin, sind kurz am 28./29. Dezember wieder in Bayern, um dann vom 30. Dezember bis zum 11. Januar in unserer italienischen Zweitheimat das neue Jahr zu beginnen. Außer Olivenöl haben wir im „Last minute“-Angebot noch Aceto Balsamico Tradizionale della famiglia Pagani, Limoncello aus eigener Herstellung, scharfe Peperina-Sauce (für Fondue!) und schwarze Kichererbsen unseres Nachbarn Tony, Khorosan-Pasta unseres Bio-Olivenbauern Bruno, Mandelkekse Ricciarelli von unserer Nachbarin Mirela, Birnenmarmelade aus eigener Herstellung, Olivenblätter-Tee und feine Berglinsen aus Castelluccio. Auf Wunsch mailen wir gern unsere Weihnachtsgeschenke-Liste zu.

Die Berglinsen brauchen wir natürlich unbedingt für Silvester! Denn in Italien und anderen mediterranen Ländern ist es Brauch, um Mitternacht Linsen mit Zampone, Schweinsfuß, zu essen – und das in roter Unterwäsche! Warum? Die rote Unterwäsche garantiert Liebe im neuen Jahr, der Schweinsfuß Glück und die Linsen Geld! Was will man mehr? In diesem Sinne: Buone feste – schöne Feiertage und einen wundervollen Neujahrsstart!