Olivenblättertee mit passender Tasse Olio Tè
Allgemein, Olivenöl

Die Sonne Italiens in den Winter holen!

Auf diesem Weg wünschen wir allen Olio Piceno-Freunden ein gesundes und genussfreudiges Jahr 2018 – und schicken ein bisschen italienische Sonne gen Norden.

Mein lieber Mann Michael und ich Neujahr 2018 am Strand von Cupra Marittima.
Mein lieber Mann Michael und ich Neujahr 2018 am Strand von Cupra Marittima.

Denn wir verbringen traditionell Silvester in unserer Casa in den Marken und machen einen Neujahrsspaziergang an der Adria sowie durch unseren kleinen Olivenhain. Es ist enorm, wie die Olivenbäume nach der Olivenernte im Oktober noch einmal gewachsen sind. Das bisher milde Winterklima hier mit zweistelligen Plus-Temperaturen tut ein Übriges. Wir hoffen tatsächlich noch auf ordentlich frostige Nächte, damit Schädlinge wie die Olivenfliege bzw. deren Larven im Boden nicht überleben können.

Freudenspender: die immergrünen Olivenblätter und blauer Himmel
Freudenspender: die immergrünen Olivenblätter und blauer Himmel

Gern hätten wir wieder so eine gute Ernte wie im Oktober/November 2017. Unser Olivenöl ist auch im Vergleich zu anderen Regionen wirklich exzellent. So hören wir von unseren Aceto Balsamico-Freunden Bianca und Uli, die auf der Grünen Woche in Berlin einen Stand haben werden (Ulibis.COM), dass sie auch dort wieder gern unser Olio Piceno anbieten (19.-28. Januar 2018). Haben doch ihre Recherchen ergeben, dass z. B. das diesjährige Olivenöl vom Gardasee sehr flach schmeckt, ohne Bitterstoffe und Schärfe. Andere Regionen wie die Toscana haben aufgrund der extremen Trockenheit so gut wie gar kein Olivenöl dieses Jahr produzieren können.

Ich persönlich freue mich immer wieder, wenn ich die Sonne Italiens in den deutschen Winter holen kann. Das beginnt morgens unter der Dusche mit einem Esslöffel Olivenöl zum Ölziehen. Achtung: Dieses Öl wird natürlich ausgespuckt, damit alle Bakterien aus der Mundflora ausgeschwemmt werden. (Das habe ich in meinem Buch „Oliven – Eine Liebeserklärung an den Süden“ ausführlich beschrieben.) Weiter geht es mit einer morgendlichen Tasse Olivenblätter-Tee, unserem Energiespender, den meine am 1. August 2017 verstorbene Mama so liebevoll hergestellt hat (zupfen, häckseln, in Tüten à 50 oder 100 g verpacken, 6,50 bzw. 12.50 Euro). Da hat sie uns noch reichlich Nachschub hinterlassen.

Und zum Schluss kommt ein Schuss Olivenöl über den Fenchel-Orangensalat.
Und zum Schluss kommt ein Schuss Olivenöl über den Fenchel-Orangensalat.

Mittags gibt es dann einen Salat mit z. B. Fenchel, Orangen, rotem Pfeffer – und Olivenöl. Nachmittags backe ich heute einen Apfelkuchen mit Olivenöl, bei dem ich nur die Hälfte des angegebenen Fetts brauche (250 g Butter = ca. 125 ml Olivenöl). Abends gibt es einen Fisch, der zusammen mit Gemüse und Olivenöl in den Ofen kommt und hinterher noch einmal mit unserem Limonolio beträufelt wird. Oder auch ein Bio-Huhn mit Salzzitronen, die wir mal selbst eingelegt haben, und Mangold. Ich brauche nicht zu erwähnen, mit welchem Öl das Huhn gebraten und beträufelt wird, oder?

Bei allem Genuss habe ich dabei immer das Gefühl, meinem Körper etwas Gutes zu tun. Hier noch einmal auf einen Blick, was Olivenöl gesundheitlich nachweislich bewirkt:

Olivenöl beugt Krebs vor – Dank des antioxidativen Hydroxytyrosol

Olivenöl ist gut für das Herz – Dank der einfach ungesättigten Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken (vor allem das „böse“ LDL-Cholesterin)

Olivenöl hilft bei Diabetes – Dank der Polyphenole werden die Entzündungsgene unterdrückt, die für das metabolische Syndrom verantwortlich sind (Diabetes, Übergewicht, hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck). Die Insulinresistenz wird gesenkt, bes. für Diabetes Typ 2 relevant.

Olivenöl senkt das Alzheimer-Risiko – Dank des Oleocanthal, das die Nervenzellen schützt

Olivenöl schützt die Knochen vor Osteoporose – Dank der Polyphenole, die die  Knochenmasse schützen

Olivenöl hilft bei der Nährstoffaufnahme – Z. B. Beta-Carotin wird nur vom Körper zusammen mit Fett aufgenommen. Eine gute Nährstoffaufnahme macht schlanker und vitaler! Der Stoffwechsel wird angeregt.

Wir sind am 16. Januar wieder in Bayern und verschicken dann fleißig das bis dahin bestellte Olivenöl. Gern über unseren Online-Shop oder direkt per Mail an pr@heidi-rauch.de. Am 25. Januar haben wir dann unsere erste Olivenölschule in München, die schon seit Wochen ausgebucht ist. Wir freuen uns sehr über diesen Zuspruch! Am 17. Februar in Berlin sind wir ebenfalls ausgebucht. Nur in München gibt es am 24. März noch einen und am 28. April noch zwei Plätze. Danke an dieser Stelle für das rege Interesse an unserem ehrlichen Olivenöl!

Allgemein, Olivenöl

Scharf, zitronig und kräuterig – vielseitiges Olivenöl – ideales Weihnachtsgeschenk!

Endlich haben wir es wieder! Das scharfe Peperoncino-Öl unseres Nachbarn Bruno, das so manchem Gericht DEN geschmacklichen Pep gibt! Grund für die späte Produktion: In den Marken hatten die Ölmühlen tatsächlich bis Anfang Dezember zu tun, so reichhaltig war die Ernte! Auch wir finden jetzt noch an unseren Bäumen quasi nachgereifte Oliven, die nun eben als Dünger herhalten werden – wie unsere Äpfel im Erdinger Garten, an die wir nicht herankamen. Sie dienen den Vögeln als willkommene Winternahrung.

Sogar die neu aus diesem Olivenbaumstumpf wachsenden Äste tragen noch Anfang Dezember grüne und blaue Oliven!
Sogar die neu aus diesem Olivenbaumstumpf wachsenden Äste tragen noch Anfang Dezember grüne und blaue Oliven!

Das Peperoncino-Öl wird wie das zitronige Limonolio in der allerletzten Pressung hergestellt, d. h. die scharfen kleinen Paprika, Chilis, bzw. die ersten sizilianischen Zitronen kommen mitsamt den Oliven in die Pressung, so dass sich beides wunderbar in der Olivenpulpe, dem Fruchtbrei, vermischen kann. Das ist der Riesenunterschied zu nachträglich aromatisierten Olivenöle! Den schmeckt man, weil die Schärfe bzw. die zitronige Säure wunderbar eingebunden sind. Probieren Sie das Limonolio über Fisch, Salat oder auf Vanilleeis. Köstlich!

Wie vielseitig Olivenöl einsetzbar ist, konnte man gerade wieder im Essensheft des SZ Magazins vom 1. Dezember nachlesen. Allen voran der französische Meisterkoch Alain Passard, der selbst Veganer ist, gern vegetarisch, aber nicht nur, kocht und Olivenöl liebt! Schön seine Liebe zu den Klängen in der Küche. Er spricht von den fünf Sinnen und findet, dass das Ohr oft vergessen wird – etwa der Klang des Olivenöls in der Pfanne! Ich liebe es auch, wenn mein lieber Mann Michael nur Olivenöl mit Knoblauch in der Pfanne erhitzt – allerdings eher wegen des tollen Geruchs.

Erntefrisch aus Nachbars Garten: Wirsing von Familie Paci. Grazie!
Erntefrisch aus Nachbars Garten: Wirsing von Familie Paci. Grazie!

Gestern haben wir im Garten, orto, unserer Nachbarn einen Wirsingkohl ernten dürfen. Auf dessen große Blätter hat Michael einen branzino, einen Adria-Barsch, gebettet und im Ofen gegart, natürlich mit Olivenöl. Auf dem Teller erst kam die Verfeinerung mit Limonolio. Die anderen Wirsingblätter wurden in der Pfanne mit Olivenöl angebraten, auch mit einem Schuss Peperoncino-Öl, und dazu Kümmel. Wenn ich an die verkochten Wirsingkohl-Eintöpfe meiner Berliner Kindheit denke, weiß ich erst jetzt, wie gut Wirsing schmecken kann. Entschuldigung, meine liebe Mama im Himmel! Aber Du hast Dir hier in unserer Casa immer gern etwas von Michael abgeschaut und bis zu Deinem plötzlichen Tod gesund mit Olivenöl und Peperoncino-Öl (plus natürlich Leinöl aus dem Spreewald) gelebt. Wir denken an Dich!

Tizianos Edelstahl-"Tresore" mit seinem wunderbaren Olivenöl
Tizianos Edelstahl-„Tresore“ mit seinem wunderbaren Olivenöl

Gestern haben wir auch endlich Olivenöl von Tiziano kaufen können. Er hat bis Ende November geerntet, inzwischen alle Olivenöle gefiltert und nun seine Edelstahltanks prall gefüllt mit bestem Olio extra vergine. 50 Liter seines wunderbar nach Kräutern duftenden Olivenöls bringen wir nun nach Bayern und füllen es ab 11. Dezember in Flaschen.

Am 13. Dezember gibt es für alle Münchner noch eine Gelegenheit, alle unsere Öle zu verkosten: Ich bin Gast bei Petra Andres-Unger, die in der Schwabinger Johann-Fichte-Str. 21, einen Shopping-Nachmittag und -Abend von 16-21 Uhr veranstaltet. Mit dabei sind die mediterranen Accessoires, Schals und Schmuck, von Cote du Sud, Mode von Uli Koch – und ich mit unserem Olio Piceno.

Unsere Olio Piceno-Schuhe in unseren Farben mitsamt Schriftzug made in Bella Italia!
Unsere Olio Piceno-Schuhe in Oliven-Farben mitsamt Schriftzug made in Bella Italia!

Natürlich präsentiere ich auch wieder die farblich extravaganten Wunschschuhe von Belleggia. Enrico hat herrliche Kreationen nach individueller Bestellung geschaffen. Wir sind ganz begeistert von dieser neuen Zusammenarbeit – und von der Resonanz meiner Netzwerk-Freunde, die diesen bequemen und dabei stabilen Schuh schätzen. Danke, Bianca, dass Du als Nicht-Golferin in Zukunft einen pink-weißen Belleggia-Schuh bei den zukünftigen Präsentationen Eures wunderbaren Aceto Balsamico tragen wirst! Diesen besten aller Acetos, weil aus 100 Prozent Traubenmost bestehend, haben wir natürlich auch weiterhin im Angebot. Wer also noch kulinarische Weihnachtsgeschenke sucht: Einfach eine Mail an info@oliopiceno.de senden – wir verschicken noch bis zum 19. Dezember, danach sind wir in Berlin und über Silvester wieder in unserer italienischen Zweitheimat.

Auf diesem Weg wünsche ich allen Lesern und Olio Piceno-Freunden ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Allgemein, Olivenöl

Neujahrsgrüße aus den eingeschneiten Marken

Liebe Leser dieses Blogs, ich hoffe, Sie sind alle gut ins neue Jahr 2017 gekommen! Wir haben den Jahreswechsel traditionell in unserem Haus in den Marken verbracht und freuen uns gerade über den ersten Schnee den wir hier erleben! Wir freuen uns deshalb, weil mit einer längeren Bodenfrost-Periode die Chance steigt, dass die Larven der Olivenfliege nicht überleben.

Ausblick aus unserer Casa auf einen leicht eingezuckerten Olivenbaum
Ausblick aus unserer Casa auf einen leicht eingezuckerten Olivenbaum

Und das wäre eine wichtige Voraussetzung für eine endlich mal wieder sehr gute Ernte 2017. Denn das inzwischen zu milde und zu feuchte Klima begünstigt leider die Vermehrung dieses Schädlings, der sich genüsslich in die dicksten Oliven frisst und sie in Nullkommanix verdirbt.

Wir nutzen unseren Aufenthalt hier natürlich auch, um Nachschub zu holen. Da wären zunächst die Berglinsen aus Castelluccio, deren Erlös wieder komplett an eine Familie geht, die Opfer des Erdbebens am 26. Oktober 2016 geworden ist. Unsere Lieferantin selbst wohnt gerade in einem Hotelzimmer in San Benedetto, weil ihr Haus im Hinterland unbewohnbar ist. (500 g-Beutel à 7,50 Euro). Dann hat unser Nachbar Tony wieder seine außergewöhnlichen schwarzen Kichererbsen gebracht, die hervorragend als Salat z. B. schmecken. Wer bei unserem Olivenölfest im November war, hat sie kosten können. (500 g-Beutel für 5,50 Euro).

Bei unserem liebsten Weingut Le Caniette haben wir wieder Kisten Rosso Bello eingekauft (auch für unsere Olivenölschul-Abende) und bei ihm auch gleich die eingelegten Olive Ascolane von Gregori im Glas geholt. Die frischen gefüllten und panierten Olive Ascolane, die in Olivenöl gebraten eine hervorragende Vorspeise sind, werden wir nächste Woche kurz vor unserer Abfahrt frisch von unserer Metzgerin Carolina holen. Die erste 25 Stück-Packung ist schon vorbestellt (eingeschweißt und gut zum Einfrieren geeignet).

Bruno Acciarri hat uns schon 20 Flaschen seines scharfen Peperoncino-Öls vorbereitet, und Ireneo Tucci hat wieder sein Limonolio produziert. Herrlich dieses Zitronen-Aroma auf Fisch, Salaten und in Apfelkuchen-Streuseln! Apropos Olivenöl: Hier holen wir unseren Nachschub von Tiziano und Bruno Amurri Anfang nächster Woche, wenn die Schneefälle hoffentlich dann doch etwas nachlassen. Denn im hügeligen Hinterland liegt weitaus mehr Schnee als bei uns in Meeresnähe. Wer weiß, wie die Marchegiani im Schnee auf ihren nicht immer sehr guten Straßen Kurven fahren, der bleibt erst einmal lieber zu Hause…. Von Bruno bringen wir auch wieder die außergewöhnlichen Pasta-Sorten mit (Spaghetti und Linguine aus dem Urweizen Khorosan Saragolla Turchesco, Eiernudeln mit „antiken“, fast vergessenen Getreidesorten).

Dann treffen wir noch Rita, die extra für uns eine biologisch-vegane Olivenölseife in Wellenform produziert. So hautfreundlich hat man sich noch nie verwöhnt! In unseren Vorratsschränken hier haben wir auch tatsächlich noch einige Gläser Feigen-, Zitronen- und Orangen-Marmelade gefunden, die wir mit nach Erding nehmen. Und dann werden wir kurz vor unserer Abfahrt unsere Orangen ernten – um jeden Morgen Saft zu pressen, aber sie auch wieder zu Orangen-Marmelade zu verarbeiten. Der momentane Frost beschert den Blutorangen angeblich den letzten roten Kick! Wir sind gespannt….

Ein bisschen früh haben sich Anfang Januar die Mimosen herausgewagt...
Ein bisschen früh haben sich Anfang Januar die Mimosen herausgewagt…

Abschließend noch ein paar Neuigkeiten zu unseren Olivenölschul-Abenden 2017: Am 21. Januar in Berlin und am 17. März in München sind wir mit jeweils 12 Teilnehmern bereits ausgebucht. Das freut uns sehr! Plätze gibt es noch im Münchner Kochstudio „Koch Dich glücklich!“ am 6. April und 12. Mai 2017. Neu ist ein Abend in Erding am Freitag, 3. März, bei Küche & Co. Dazu wird Gerd Rippl die Weine aus seinem Erdinger Popup-Weinstore „Salettl“ kredenzen. Ende März wird das Gebäude in der Zollnerstraße 2 nämlich abgerissen. Gern nehmen wir Anfragen oder Buchungen entgegen unter info@oliopiceno.de.

Auf diesem Weg wünschen wir allen Lesern mit den abgebildeten sonnengelben Mimosen ein gesundes Jahr 2017! Bei einer Ernährung mit unserem ehrlichen Olivenöl kann da ja eigentlich nichts schiefgehen!

Allgemein, Olivenöl

Pheromonfallen gegen die Olivenfliege – und Olivenblätter-Tee gegen Hitze!

Wir sind seit ein paar Tagen wieder zurück in Bayern und haben Italiens Sonne mitgebracht! Zum einen in Form von täglich deutlich steigenden Sommer-Temperaturen, zum anderen in Form unseres sonnengelben Limoncellos (3. Produktion – wg. exorbitant toller Zitronenernte!) und unseres frisch gepflückten und gehäckselten Olivenblätter-Tees. Meine 87-jährige Mama war dabei eine tolle Hilfe! Danke, liebe Mama (nun wieder in Berlin).

Meine Mama Uschi inspiziert und pflückt die inzwischen getrockneten Olivenblätter.
Meine Mama Uschi inspiziert und pflückt die inzwischen getrockneten Olivenblätter.

Tee im Sommer? Aber ja! Und zwar kalt – entweder pur oder mit Honig gesüßt und/oder mit einem Spritzer Zitronensaft. Herrlich erfrischend, wohlschmeckend und, wie an dieser Stelle schon mehrmals betont: sooooo gesund! Viele entdecken dieses „Wellness-Getränk“ auch dank des Kapitels darüber in meinem Buch „Oliven – Eine Liebeserklärung an den Süden“, in dem ich beschreibe, dass die positiven Wirkstoffe in den Blättern noch viel konzentrierter sind als im Olivenöl (das wir ja seit April leider nicht mehr haben).

50 g- und 100 g-Tüten Olio Tè warten auf Käufer.
50 g- und 100 g-Tüten Olio Tè warten auf Käufer.

In puncto Olivenöl tun wir gerade biologisch alles, was wir können, um im Oktober endlich wieder eine gute Ernte vermelden zu können. Die Olivenblüte ist gerade vorbei, viele kleine und noch feste Oliven haben sich ausgebildet. Es sieht eigentlich an den meisten Bäumen gut aus. Aber schon meldet unser agrometeorologisches Zentrum Assam Marche die ersten Anflüge der gefürchteten Olivenfliege – vor allem in Küstennähe wie bei uns.

Mitte Juni: Die Olivenblüten sind verblüht, viele kleine und feste Oliven erblicken das Licht der Marken.
Mitte Juni: Die Olivenblüten sind verblüht, viele kleine und feste Oliven erblicken das Licht der Marken.

Also hat mein lieber Mann am 23. Juni in jeden Baum Pheromon-Fallen gehängt. Die kosten 2 Euro pro Stück – klar, dass sich Olivenbauern mit mehreren hundert Bäumen so eine Investition sparen. Ein Olivenbauer aus der Gegend von Fermo, den wir  an seinem Marktstand in Cupra Marittima trafen, empfahl uns ein Fungizid, das gleich auch die diversen möglichen Blätterkrankheiten (eine heißt Pfauenauge, ochio di pavone) und Pilze (Olivenbäume können eine Art Krebs bekommen) mit vertilgt. Und wenn es im Herbst dann ordentlich regnen würde, dann wäre auch alles Gift vor der Ernte wieder abgewaschen von den Oliven. Ja klar, dann sickert es schön in den Boden ein. Nein danke!

Michael ist 1,92 Meter groß - ein Vorteil beim Aufhängen der Pheromon-Fallen in den Olivenbäumen.
Michael ist 1,91 Meter groß – ein Vorteil beim Aufhängen der Pheromon-Fallen in den Olivenbäumen.

Wir setzen auf die drei Monate lang wirkenden Pheromon-Fallen und spritzen das präventive Bio-Mittel Spintorfly in der Hoffnung, dass sich die Population dadurch gebührend dezimieren möge. Eine weitere Hoffnung liegt in den steigenden Temperaturen: Bei einer längeren Hitzeperiode von Temperaturen um die 35 Grad sterben nämlich die Larven ab, die wahrscheinlich bei dem milden Winter prima im Boden überlebt haben. Also stöhnen wir nicht, sondern freuen uns über den Sommer und schwitzen gern.

Original-Caprese in den italienischen Farben: Mozzarella, Tomaten, Basilikum - und Limonolio plus Olivenblätter-Tee.
Original-Caprese in den italienischen Farben: Mozzarella, Tomaten, Basilikum – und Limonolio plus Olivenblätter-Tee.

Mitgebracht haben wir außerdem aus den Marken wieder unser scharfes Peperoncino-Öl, das bei jeder Grillparty der Hit ist – auch wenn angesichts der Schärfe die Schweißproduktion noch angekurbelt wird. Wer es milder mag, der träufle unser Zitronen-Olivenöl, das Limonolio aus den Abruzzen, über Fleisch oder Fisch. Ich habe es inzwischen auf Mozzarella probiert. Denn bestellt man in Italien „Caprese“, bekommt man stets nur Büffel-Mozzarella, Tomaten und Basilikum (weiß-rot-grün wie die italienische Flagge) mit Olivenöl. Der bei uns zusätzlich verwendete Aceto Balsamico ist eine nicht-italienische Erfindung. Da schütteln die Italiener eher den Kopf. Nichts gegen den supertollen, traditionell nur aus Traubenmost hergestellten Aceto Balsamico unserer Freunde, aber Mozzarella schmeckt auch hervorragend mit Limonolio!

Was für eine knallgelbe Farbe! Limoncello aus unseren eigenen Zitronen ist einfach unsagbar lecker.
Was für eine knallgelbe Farbe! Limoncello aus unseren eigenen Zitronen ist einfach unsagbar lecker.

Der Verwendungs-Phantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. So rührt eine Freundin das Limonolio in ihren Yoghurt und eine andere nimmt dazu unseren Limoncello. Der hat immerhin 30 Prozent Alkoholgehalt! Aber sie hat mir glaubhaft versichert, dass sie danach nicht beschwipst sei. Nun denn: Wohl bekomm`s!

Allgemein, Olivenöl

Sonnengelbe Zitronen-Sommer-Offensive: Limonolio und Limoncello

Wir haben es gerade auf Vanilleeis probiert, und was soll ich sagen: sensationell! Das Limonolio von Ireneo Tucci aus den Abruzzen, das wir seit wenigen Tagen langersehnt im Angebot haben, ist eine wundervolle Sommer-Olivenöl-Spezialität. Man schmeckt die Zitronen aus Sizilien (Sorte Primofiore aus Syrakus, die von Oktober bis März Früchte trägt) und das Bio-Olivenöl der Familie Tucci, die rund 200 Olivenbäume ihr eigen nennen. Ins Limonolio kommt die Sorte Gentile di Chieti, deren Geschmack eine leise Artischocken-Note mitbringt.

Zitronige Sommeroffensive: Limonolio und Limoncello
Zitronige Sommeroffensive: Limonolio und Limoncello

Wie ich in meinem Buch „Oliven – Eine Liebeserklärung an den Süden“ geschrieben habe (Kapitel „Antonios Vorliebe fürs Scharfe“, S. 52/53),  kommt es auf die Art der Herstellung an, wenn man sich so ein so genanntes Gewürz-Olivenöl zulegen will. Wir haben zum Vergleich ein Olio Extra Vergine di Oliva „Limone“ von einem anderen italienischen Hersteller gekauft, und siehe da, das Etikett verrät es: 99,7 Prozent olio, 0,2 Prozent „infuso di scorza di limone“ und „aromi“. Heißt übersetzt: ein bisschen Aufguss von Zitronenschale und Aromen kommt ins Olivenöl. Zum Vergleich muss man nur an den beiden 0,25 Liter-Flaschen riechen: Beim Limonenöl steigt einem ein fast aufdringlicher Zitronengeruch in die Nase, beim Limonolio von Ireneo Tucci ist es ein eleganter, harmonischer Duft aus Zitronen, Olivenöl und Artischocke.

Das Geheimnis: Beim Limonolio – übrigens genauso wie bei unserem scharfen Peperoncino-Öl – kommen die Zitronenschalen (bzw. die scharfen kleinen Paprikaschoten) gemeinsam mit den Oliven in die allerletzte Pressung in der Ölmühle. In der Regel ist das Verhältnis 85 % Oliven und 15 % unbehandelte, frisch geerntete Zitrusfrüchte. Wie bei der ganz normalen Olivenöl-Produktion werden Fruchtwasser, Feststoffe und Öl voneinander getrennt. Das Ergebnis ist bestes natives Olivenöl in Verbindung mit dem frischen Aroma der ätherischen Öle aus der Zitrusschale. Tatsächlich hat man so früher die Ölmühle gereinigt, bis jemand mal darauf kam, dass dieses Olivenöl etwas ganz Besonderes ist!

Das zitronige Limonolio passt wunderbar zu Vanilleeis!
Das zitronige Limonolio passt wunderbar zu Vanilleeis!

Die Verwendung: ideal dort, wo man sowieso einen Spritzer Zitrone zum Verfeinern nehmen würde. Also im Salat ebenso wie auf gegrilltem Fisch oder Fleisch! Heute früh, 5. Juni, hat mir doch tatsächlich Alfons Schuhbeck in Bayern 3 in der Sendung der Frühaufdreher aus der Seele gesprochen. Ein Hörer fragte, bis zu welcher Temperatur er denn Öl in der Pfanne erhitzen dürfe, damit sich nicht die gefürchteten und gesundheitsschädlichen Transfette bilden. Schuhbecks Tipps hier zusammengefasst: Das Bratgut unbedingt eine halbe Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, damit nur Fisch oder Fleisch mit Zimmertemperatur in die Pfanne kommt; einen halben Teelöffel Öl in der Pfanne mit einem Pinsel verstreichen; die Herdplatte auf 7 von 9 Stufen erhitzen; Fleisch oder Fisch von beiden Seiten anbraten; danach obendrauf bestes Olivenöl und einen Spritzer Zitrone geben! Und wie sagte er in seiner so unnachahmlich nachdrücklichen Art: „Unserem Auto geben wir das beste Öl, unserem Körper nicht! Das darf nicht sein. Also noch einmal: Nur bestes Olivenöl verwenden!“ Danke, Alfons! Und statt Olivenöl und Zitronen-Spritzer nun: Limonolio.

Dazu passt hervorragend als eisgekühlter Aperitif: unser selbstgemachter 30-prozentiger Zitronenlikör Limoncello aus unseren eigenen Zitronen. Gern kann man ihn auch mit Prosecco aufgießen. Da hat man die Sonne Italiens geballt im Glas – und bekommt sofort Urlaubsgefühle. Wer es weniger alkoholisch mag, dem empfehlen wir unseren Olivenblätter-Tee: Der schmeckt auch als Eistee mit – ja, einem Spritzer Zitrone – ganz hervorragend, ist ein Durstlöscher und darüber hinaus auch noch sooooo gesund. Wir haben ihn „Energiespender“ getauft, weil er tatsächlich anregend ist und den Stoffwechsel ordentlich in Schwung bringt. Im Juni fahren wir wieder für zwei Wochen in die Marken, um aus den inzwischen getrockneten Blättern neuen Tee zu produzieren. Ein paar Tüten haben wir auch noch auf Vorrat.

Wer jetzt Lust bekommen hat auf eine Bestellung: Bitte einfach eine Mail schreiben an info@oliopiceno.de. Die 250 ml-Flasche Limonolio kostet 15 Euro, die 250 ml-Flasche Limoncello 6 Euro, 100 g Olivenblätter-Tee „Olio Tè“ 9,50 Uhr – und scharfes Peperoncino-Öl (ideal zum Grillen!) haben wir auch noch, und zwar die 500 ml-Flasche zu 17 Euro. Ebenso noch wunderbar für die Sommerküche: Unser Aceto Balsamico Tradizionale der Familie Pagani, 7 Jahre gereift, aus reinem Traubenmost, die 500 ml-Flasche für 22 Euro. Und im Juni produzieren wir auch wieder frische Feigenmarmelade. Mehr dazu dann aus Italien, dem Land, wo die Zitronen blühen – und die Feigenbäume im Juni wunderbar reife Früchte tragen….

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Herzliche Neujahrsgrüße aus den Marken!

Liebe Leser und Leserinnen dieses Blogs,

wir sind gerade wieder in unserer Oliven-Heimat, wo wir das Neue Jahr stilecht mit Linsensuppe, Schweinswurst (zampone bzw. cotechino) und roter Unterwäsche begrüßt haben. Sie kennen diesen mediterranen Brauch nicht? Schade, denn Linsen versprechen für das neue Jahr Geld, Schweinswurst Glück und rote Unterwäsche Liebe! Das klappt bei meinem Mann und mir seit 16 Jahren ganz hervorragend! Leider gibt es noch keinen Silvester-Brauch, der eine gute Olivenernte verspricht. Schön wären einige Frosttage gewesen, damit die im Boden lauernden Larven der Olivenfruchtfliege absterben. Aber „dank“ unserer Lage nur drei Kilometer vom Adriastrand entfernt, blieb es bei uns auch nachts bei gerade 0 Grad. Die Olivenbauern im Hinterland durften sich dagegen über Schnee und moderaten Nachtfrost freuen.

Unser Olivenhain sieht Anfang Januar so gar nicht nach Winter aus!
Unser Olivenhain sieht Anfang Januar so gar nicht nach Winter aus!

Gestern waren wir bei unserem zuverlässigen Bio-Bauern Bruno Amurri, dem auch ein Kapitel in meinem Buch über Oliven gewidmet ist, das am 18. März 2015 im Dort-Hagenhausen-Verlag erscheinen wird. Beim Clicken auf den Link kann man schon vorab einen Blick auf meine „Liebeserklärung an den Süden“ werfen. Der Blick in Brunos sonst mit Olivenöl-Tanks wohl gefüllten Vorratsraum stimmte uns allerdings sehr traurig: Tatsächlich bekamen wir die letzten 50 Liter von ihm dieses Jahr! Als er die Ernte am 27. Oktober 2014 frühzeitig beendet hatte, lautete seine Bilanz: ein Drittel weniger Ertrag! Porca miseria – verfluchtes Elend oder elender Mist! Umso mehr freuen wir uns über diese total leckere Mischung aus den Sorten Raggia und Coroncina. Limitierte Edition 2015!

„Schöne“ Geschichte am Rande: Bruno hat wie immer am Wettbewerb „Oro delle Marche“ zur Prämiierung seines Olivenöls teilgenommen und wurde mit seinem reinsortigen Piantone di Mogliano-Öl in der Kategorie „fruttato intenso„, also intensive Fruchtigkeit, Vierter. Inzwischen ist er aber auf den dritten Platz vorgerückt, weil der Erstplatzierte des Betrugs überführt wurde: Bei einem Kontrollbesuch wurde festgestellt, dass er – wie so viele italienische Olivenbauern in diesem Missernte-Jahr – gar keine Oliven ernten konnte, sondern für den Wettbewerb einfach fremdes Olivenöl gekauft hatte! Wo immer er dieses exzellente Öl her hatte, entzieht sich leider unserer Kenntnis….

Bruno füllt für uns die letzten 50 Liter für das Jahr 2015 ab!
Bruno füllt für uns die letzten 50 Liter für das Jahr 2015 ab!

Auch Brunos Bio-Urweizen Khorosan Saragolla hat die Klimaerwärmung erwischt. Immerhin haben wir noch ein paar seiner exzellenten selbstgemachten Nudeln „gebunkert“ – auch zum Verkauf übrigens für Interessenten! Eine Mail an uns genügt und wir verschicken unsere Angebotsliste 2015.

Generell werden wir nämlich bis zur nächsten hoffentlich wieder normal guten Olivenernte verstärkt andere Produkte aus Mittelitalien anbieten, um die Olivenöl-Lücke etwas zu schließen. Allen voran unser Peperoncino-Öl von Bruno Nr. 2, Limonolio aus unserer Nachbarregion Abruzzen, Berglinsen aus Castelluccio an der Grenze zu Umbrien, Propolis-Spray gegen erste Erkältungssymptome (das antiseptische Bienenharz stammt von italienischen Bienen, die auch sehr interessante Honigsorten hervorbringen, die wir gerade verkosten), unseren Rosso Piceno-Rotwein „Rosso Bello“ vom Weingut Le Caniette, die aus der autochthonen Pecorino-Traube gewonnenen fruchtigen Weißweine – und nicht zuletzt unsere selbstgemachten Produkte: Feigen- und Birnenmarmelade aus der Casa Cedri – und den verführerischen Zitronenlikör Limoncello, den Michael gerade neu ansetzt. Von der Produktion 2014 gibt es noch ein paar Fläschchen….

Unsere Zitronenbäume stehen kurz vor der Ernte - für köstlichen Limoncello im März.
Unsere Zitronenbäume stehen kurz vor der Ernte – für köstlichen Limoncello im März.

Dazu freuen wir uns natürlich auch, weiterhin den wunderbaren Aceto Balsamico tradizionale della Famiglia Pagani anbieten zu können – danke, liebe Bianca und lieber Uli, für Eure tolle Unterstützung, auch beim Verkauf unseres Olio Picenos! Für alle, die in der Nähe von München wohnen, werden wir dank der beiden evtl. bald öfter kleine Degustationsabende anbieten. Mehr dazu im Frühjahr 2015 auf diesen Seiten. Unsere Olivenblätter-Tee-Produktion schreitet ebenfalls voran. Für diesen „Olio Tè“ gibt es bereits ein Logo. Ich werde in den nächsten Tagen noch die restlichen getrockneten Blätter häckseln und hier vermelden, sobald wir die 50 g-Tüten etikettiert zum Verkauf anbieten. Viele Pläne also für 2015!

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern und Leserinnen, Käufern und Käuferinnen ein kreatives, energiereiches und gesundes Jahr 2015! Gesund bleiben Sie mit unserem Olio Piceno ja sowieso…

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Last minute-Geschenkideen – scharfes Olivenöl und mehr

Unser Nikolausbesuch hat uns aufatmen lassen: Wir haben 50 Liter Olivenöl-Nachschub aus den Marken bekommen. Danke, lieber Marcus, dass Du bei Tiziano vorbeigefahren bist! Und danke, lieber Nachbar Giacomo, dass Du das scharfe Peperoncino-Öl von Bruno besorgt und Marcus mitgegeben hast. Gerade jetzt in der kühleren Jahreszeit erfreut sich unser scharfes Olivenöl großer Beliebtheit. Im Januar bekommen wir übrigens auch Limonolio, Olivenöl mit Limonen, aus unserer Nachbarregion, den Abruzzen. Diese Öle werden in der allerletzten Pressung hergestellt – und nicht (wie sonst meist üblich) nachträglich aromatisiert. Das heißt, dass entweder die kleinen scharfen Paprikaschoten oder Zitronenschalen mit in die Olivenpresse wandern, so dass sich die Aromen gleich im Herstellungsprozess miteinander verbinden können.

Apropos Verbindung: Die erste Aktion mit unserer frischen Olivenöl-Lieferung der Ernte 2014 bestand darin, 40 kleine 100 ml-Flaschen damit abzufüllen, sie zu verkorken, oben transportsicher zu verschweißen, zu etikettieren, in einen Geschenkkarton mit dämpfendem Füllmaterial zu stecken und gemeinsam mit einer ebenso konfektionierten 50 ml-Flasche Aceto Balsamico Tradizionale in Geschenkfolie mit Schleife zu verpacken. Uff, wir kamen uns vor wie der Weihnachtsmann – nur ohne die Schar der helfenden Engel. Danke, lieber Wulf, dass Du Deine besten Kunden dieses Jahr mit diesem Genuss-Duett zu Weihnachten verwöhnen möchtest!

Sondergröße als Geschenk: 100 ml-Flaschen
Sondergröße als Geschenk: 100 ml-Flaschen

Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten, und wer noch keine Geschenke hat, kann sich gern vertrauensvoll an uns wenden. Bis zum 20. Dezember sind wir noch im Lande, dann fahren wir nach Berlin, sind kurz am 28./29. Dezember wieder in Bayern, um dann vom 30. Dezember bis zum 11. Januar in unserer italienischen Zweitheimat das neue Jahr zu beginnen. Außer Olivenöl haben wir im „Last minute“-Angebot noch Aceto Balsamico Tradizionale della famiglia Pagani, Limoncello aus eigener Herstellung, scharfe Peperina-Sauce (für Fondue!) und schwarze Kichererbsen unseres Nachbarn Tony, Khorosan-Pasta unseres Bio-Olivenbauern Bruno, Mandelkekse Ricciarelli von unserer Nachbarin Mirela, Birnenmarmelade aus eigener Herstellung, Olivenblätter-Tee und feine Berglinsen aus Castelluccio. Auf Wunsch mailen wir gern unsere Weihnachtsgeschenke-Liste zu.

Die Berglinsen brauchen wir natürlich unbedingt für Silvester! Denn in Italien und anderen mediterranen Ländern ist es Brauch, um Mitternacht Linsen mit Zampone, Schweinsfuß, zu essen – und das in roter Unterwäsche! Warum? Die rote Unterwäsche garantiert Liebe im neuen Jahr, der Schweinsfuß Glück und die Linsen Geld! Was will man mehr? In diesem Sinne: Buone feste – schöne Feiertage und einen wundervollen Neujahrsstart!